Jonathan Müller über das Sony SEL 16mm f/1.8 G
Jun 13, 2025
Sony 16mm f/1.8 G – Unterwegs auf dem Stockholm Archipelago Trail
Wenn ich mit Zelt und Rucksack unterwegs bin, zählt jedes Gramm. Und doch will ich auf meine Kameraausrüstung nicht verzichten – schon gar nicht, wenn es landschaftlich so abwechslungsreich wird, wie im Stockholm Archipelago. Genau deshalb fiel meine Wahl auf das Sony 16mm f/1.8 – klein, leicht und lichtstark. Und jetzt, nach ein paar Tagen auf Schwedens Schäreninseln, weiss ich: Es war die richtige Entscheidung und es ist ein richtig cooles Objektiv.
Passt in die Hosentasche
Als ich das Objektiv zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich ehrlich erstaunt, wie klein und vor allem leicht (304 Gramm) es wirklich ist. Fast unscheinbar – und doch fühlt es sich absolut hochwertig an. Ein robust gebautes Stück Technik, das auch raue Rucksacktouren mitmacht.
Ich hatte es in Kombination mit dem 70-200mm GM II dabei – eine spannende Kombi: ganz weit oder ganz nah. Alles dazwischen habe ich bewusst weggelassen. Ja, ich weiss, das hat nichts mit Gewicht sparen zu tun, aber bei dieser Entscheidung hatte wohl das Fotografen-Herz in mir Vorrang.
Kein faules “Herumzoomen”
Was ich an Festbrennweiten liebe, hat sich auch hier wieder bestätigt: Sie fordern mich. Ich konnte nicht zoomen – also musste ich mich bewegen. Kompositionen suchen, Winkel ausprobieren, in den Szenen arbeiten statt nur draufhalten. Das Sony 16mm zwingt dich dazu, bewusst zu fotografieren, und genau das hat mir auf dem Trail Spass gemacht.
Schwedens Küsten im 16mm-Look
Die Weite der Landschaft, das Spiel von Felsen, Wäldern und Wasser, die schmalen Pfade durch die Blaubeer-Büsche – mit 16mm fängt man all das grossartig ein. Ich habe die Blicke von den Anhöhen über die Buchten und die tief grünen Fichtenwälder geliebt. Manchmal habe ich bewusst einen nahen Vordergrund eingebaut – Felsen, oder ein Ast – und dadurch Tiefe erzeugt, die im Weitwinkel wunderbar wirkt.
Bildqualität: Schärfe & Details
Die Schärfe hat mich überrascht, auch an den Rändern und Ecken ist das Objektiv richtig scharf und liefert eine super Bildqualität. Feine Strukturen in Moos, Fels oder Laub kommen gut durch. Nur eine leichte Vignette, die sich aber einfach korrigieren lässt – und manchmal sogar zur Stimmung beiträgt.
Fazit: Kommt wieder mit
Das Sony 16mm f/1.8 G hat mich auf diesem Trip überzeugt. Es wird definitiv wieder in meinen Rucksack wandern, wenn ich unterwegs bin und besonders bei Reisen, bei denen es auf Gewicht und Flexibilität ankommt.
